26.01.2012 Bonn-packts-an.de weiterentwickeln
Der Ausschuss für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda wird am Donnerstag über die Weiterentwicklung des Bürgerhaushalts beraten. Dazu erklären die Fachsprecher ihrer Fraktionen Dieter Steffens - Bild (CDU) und Guido Pfeiffer (Grüne):
„Nach dem großen Erfolg von www.bonn-packts-an.de mit über 12.000 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren 1.600 eigenen Vorschlägen wollen wir nun die Beteiligung der Menschen intensivieren und weiter ausbauen. Ausschlaggebend für den Beteiligungserfolg, mit dem Bonn sich bundesweit an der Spitze positioniert hat, war, dass erstmals alle freiwilligen Leistungen vor- und zur Diskussion gestellt wurden, und dass es verbindliche Spielregeln gab. So wurden die 50 Bürgervorschläge mit der größten Zustimmung einzeln in den Ratsgremien beraten, als wenn es Fraktionsanträge gewesen wären.
Nun geht es darum, diesen Erfolg auszubauen. Für uns ist klar, dass es weiterhin einen Gesamtüberblick und eine entsprechende Diskussion über alle freiwilligen Leistungen der Stadt geben muss. Verbesserungsmöglichkeiten sehen wir in einer größeren Übersichtlichkeit. Schwerpunkte könnten gesetzt werden bei der Diskussion einzelner Themenfelder, die die Bürgerinnen und Bürger besonders interessieren. Gleichgerichtete Bürgervorschläge sollten zusammengefasst werden und können dadurch mehr Gewicht bekommen. Die Regel, dass Bürgervorschläge mit der höchsten Zustimmung in die Haushaltsberatungen eingehen, muss beibehalten werden.
Zusätzlich zum bisherigen Verfahren sollen die Produktbereiche Sportförderung sowie Natur- und Landschaftspflege auf der Basis der Haushalte 11/12 und 13/14 vollständig dargestellt werden. Hier sollen die Bürger die Möglichkeit haben, sowohl Spar- und Einnahmeerhöhungs- als auch Ausgabevorschläge zu machen. Die 25 bestbewerteten Vorschläge sollen in die Haushaltsberatungen überführt werden. Mit diesen Pilotprojekten soll die Bürgerbeteiligung qualitativ weiterentwickelt werden.
In all diesen Punkten rechnen wir mit großer politischer Übereinstimmung und einer weiterhin guten Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Bürgerbeteiligung der Verwaltung.
Ablehnen werden wir dagegen die so genannten Leitfragen, die die Verwaltung vorgeschlagen hat und die vom Oberbürgermeister leider schon in den Medien verbreitet wurden. Hier fehlt die notwendige Konzentration auf tatsächliche Leitthemen, ein roter Faden ist nicht erkennbar. Unabdingbar ist für uns zudem, dass die Fragen so konzipiert werden, dass aus ihrer Beantwortung durch die Bürgerinnen und Bürger dann auch tatsächlich Konsequenzen für das Verwaltungshandeln erfolgen. Diesen Teil des Beschlussvorschlages werden wir deshalb in der vorgeschlagenen Form ablehnen.“
14 Kommentare
18.03.2012
albsxhvont
kE7Sz7 , [url=http://nqooysrlnwcb.com/]nqooysrlnwcb[/url], [link=http://zhwjjjtrkdzf.com/]zhwjjjtrkdzf[/link], http://lctzzougphee.com/
17.03.2012
opqikqyqds
swoS2x , [url=http://iaymuulmeobc.com/]iaymuulmeobc[/url], [link=http://uuctilzttgfr.com/]uuctilzttgfr[/link], http://niionrsyuhma.com/
16.03.2012
miwylveog
mlTCyJ a href=http://tnqsgpjatlws.com/tnqsgpjatlws/a
15.03.2012
rygznbv
Tegmii , [url=http://rvdtzdhpewjc.com/]rvdtzdhpewjc[/url], [link=http://mkjvmfcnrefc.com/]mkjvmfcnrefc[/link], http://csoyukziquzp.com/
15.03.2012
jkiihez
3zuJNF a href=http://qvxoxyykrlvr.com/qvxoxyykrlvr/a
15.03.2012
dico
Silvia Sippel sagt:Hallo Tobi,herzlichen Dank ffcr deinen Diskussionbeitrag! Im Hinblick auf die foeegndln Punkte kann ich dir direkt zustimmen:1. Der Zweck einer Tagung ist hier bislang nicht (ausreichend) reflektiert. Wer hat noch Ideen oder Positionen dazu?2. Die von mir ausgesprochenen Bewertungen (z.B. hinsichtlich des Interaktivite4tsgrades) habe ich nur vor meinem eigenen Erfahrungshintergrund vorgenommen und da findet sich bislang sehr wenige klassische Vortrags-Tagungen .Aber gleichzeitig glaube ich, dass wir in unseren Vorstellungen gar nicht sooo weit voneinander entfernt sind, Tobi. Eine Lehr/Lernveranstaltung aus einer Tagung zu machen, kann und sollte nicht das Ziel sein (womf6glich ist hier der Begriff des Blended Conferencing doch eher irritierend). Das war auch nicht meine Motivation: Ich hab hier nur mal die auf der Podiums-/Publikumsdiskussion ausgesprochenen Wfcnsche miteinander in Verbindung gebracht und speziell auch meine Erfahrung aus den interaktiven Formaten Learning Cafe9 und Interaktive Postersession . Ich wfcrde meine Aussagen dahingehend relativieren, dass Funktionen wie den Beitrag vor der Tagung lesen kf6nnen und schon mal interessante Fragen ffcr die Diskussion in der Pre4senzsitzung vormerken nice2haves ffcr die klassischen Vortre4ge sind, hingegen aber SEHR fruchtbar ffcr die Arbeit in einem Learning Cafe9 we4ren.Die von dir angesprochenen Denkecken und Thementische finde ich einen sehr schf6nen Vorschlag. Das we4re eine feine Sache, wenn z.B. eine Tagung mit einzelnen EduCamp-Elementen aufgelockert werden soll. Ich he4tte quasi diese Denkecken und Thementische auf einen kompletten EduCamp-Tag verlagert, um da dann auch direkt die normalen EduCamper mit ins Boot holen zu kf6nnen.Viele GrfcdfeSilvia
15.03.2012
qnocdmhm
XdQciq , [url=http://menqlfrrgtbf.com/]menqlfrrgtbf[/url], [link=http://xvguqgswgwdr.com/]xvguqgswgwdr[/link], http://prtbwfajvrak.com/
15.03.2012
evkwzktot
tM7trt a href=http://kebamyrgzlhd.com/kebamyrgzlhd/a
14.03.2012
Laely
Sandra Hofhues sagt:@ Silvia: Ich glaube auch, dass in der eesginmamen Artikelarbeit (um einmal bewusst den Review-Begriff zu vermeiden) im Prinzip die grf6dfte Chance ffcr den Austausch im Vorfeld le4ge. Allerdings erfasst man damit ja le4ngst nicht alle Teilnehmenden; die GMW hatte dieses Jahr fcber 200 angemeldete Ge4ste und von Ort zu Ort kann diese Zahl nochmals steigen. Natfcrlich wird man nie alle Teilnehmer erreichen, aber ich fe4nde es eben sehr schade, wenn man durch diese Kopplung eine Beteiligtengruppe von Beginn an ausschliedfen wfcrde. Denn der jeweils unterschiedliche Wissenstand der Teilnehmer und ihre unterschiedliche Heimat (Wissenschaft/zentrale Einrichtungen/Third Space/Praxis) kann auch eine Chance sein; so finde ich persf6nlich die Gespre4che mit fremden Disziplinen oft spannender, auch wenn man sich hier zune4chst in einen Aushandlungsprozess begibt (dies gilt z.B. immer wieder ffcr den Medienbegriff, wie ).@ Tobi: Ich wfcrde Dir entgegen bringen: Warum sollen Konferenzen keine Lernre4ume sein? Wenn Diskurs ein genuiner Bestandteil bzw. handlungsleitendes Prinzip von Wissenschaft ist, erwarte ich auch, dass entsprechende Veranstaltungen ffcr den sozialen Austausch und die Diskussion von Perspektiven, Inhalten oder Themen genutzt werden. Ansonsten sind wir schnell beim Tagungstourismus , der ja auch vorkommen soll ;-)Vielleicht muss man in der Tat nochmals ste4rker den Zweck von wissenschaftlichen Konferenzen reflektieren und fcberlegen, warum diese sich in der bisherigen Form nicht als Lernraum eignen. Unter Umste4nden kommt man fcber das Gegenteil eher zu dem, was Tagungen bedeuten kf6nnen (und sollen).Sandra
14.03.2012
sgcigpteqb
4jluZs , [url=http://txeueeirvvcx.com/]txeueeirvvcx[/url], [link=http://vrnrnicpbgfa.com/]vrnrnicpbgfa[/link], http://uaaxgfmoakml.com/
01.03.2012
mqzqdwnbcc
PAP7Yn a href=http://zkgbjvyfaqes.com/zkgbjvyfaqes/a
28.02.2012
qyzkfcd
r4mZz6 , [url=http://uupifpkmxypm.com/]uupifpkmxypm[/url], [link=http://ychqfhxmmojz.com/]ychqfhxmmojz[/link], http://tcxzajwuupvq.com/
27.02.2012
jwsxdwkc
LbTGMC a href=http://rhjimwxoljrg.com/rhjimwxoljrg/a
27.02.2012
Sophie
Es sieht schon so fsicleth aus bei dir im Haus und auch im Garten.Ich wunsche dir frohe Weihnachten und ein gluckliches neues Jahr!










