Neuer Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat:
Dr. Klaus-Peter Gilles im Portrait
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn hat seit dem 25. Oktober 2010 einen neuen Vorsitzenden: Klaus-Peter Gilles. Die Fraktion wählte den 60jährigen promovierten Diplom-Ingenieur zum Nachfolger von Benedikt Hauser. Mit der Wahl von Klaus-Peter Gilles hat die CDU-Fraktion ein Zeichen für Kompetenz und Sachlichkeit gesetzt. Seit seiner erstmaligen Wahl in den Rat der Stadt Bonn 1999 hat Klaus-Peter Gilles seine unternehmerische und wirtschaftliche Erfahrung in die Ratsarbeit einbringen können und Anerkennung erworben.Die Funktion des finanzpolitischen Sprechers der Fraktion bekleidet Klaus-Peter Gilles seit dem Jahre 2007. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Themen Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. Viele Jahre engagiert er sich „hart aber fair“ bei der Aufarbeitung der Vorgänge rund um das World Conference Center (WCCB). Der Name Gilles steht mittlerweile auch in der Bonner Öffentlichkeit für das hartnäckige Bemühen um umfassende Aufklärung des WCCB-Skandals. Über die Ratsarbeit hinaus bringt Klaus-Peter Gilles seine Wirtschaftskompetenz als Unternehmer in städtischen Beteiligungen ein: Bis zu seiner Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden bei den Stadtwerken Bonn (SWB) im Januar 2010 war er Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Wohnungsbaugesellschaft VEBOWAG. Unter seinem Vorsitz im Kontrollgremium fand die VEBOWAG aus ihrer wirtschaftlichen Schieflage heraus und entwickelte sich zu einem heute gesunden Unternehmen.
Arbeitschwerpunkte:
Die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit skizziert Klaus-Peter Gilles so:
„Wir müssen die Ratsarbeit konsequent nach der finanziellen Machbarkeit zukunftsorientiert ausrichten. Deshalb sehe ich in der Konsolidierung des Städtischen Haushalts die wichtigste Herausforderung. Daneben müssen wir aber auch die Zukunft der Stadt und hierbei insbesondere die regionale Zusammenarbeit noch besser ausbauen. Zur Zukunftsentwicklung gehört für mich auch die Sicherung des Standortes Bonn als Heimat für nationale und internationale Organisationen. Das geht einher mit guten Bildungs-, Kultur und Freizeitangeboten.
Wichtig ist mir auch eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Kreispartei. Hierzu nutze ich den gut funktionierenden „kurzen Draht“ zum Kreisvorsitzenden Philipp Lerch. Diese Verbindung will ich bei den vielen vor uns liegenden wichtigen Entscheidungen auch verstärkt nutzen.
Werdegang
Klaus-Peter Gilles wurde 1950 in Köln geboren und lebt seit 1964 in Bonn. Er ist Vater dreier erwachsener Kinder. Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit engagierte er sich zehn Jahre lang in einem großen Bonner Sportverein. 1974 schloss Gilles sein Ingenieur-Studium an der Technischen Hochschule Aachen als Dipl.-Ing. ab. Von 1975 bis 1978 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn beschäftigt. In dieser Zeit absolvierte er zusätzliche Studien in Ökonomie und promovierte 1978 zum Dr.-Ing. Ein Jahr später gründete er zusammen mit anderen Gesellschaftern ein international tätiges Beratungsunternehmen, das weltweit mit Projekten im Bereich Infrastruktur und Umwelt befasst ist. In diesem Unternehmen ist er heute noch als geschäftsführender Gesellschafter tätig.
Langjährige Internationale Tätigkeit
Seine berufliche Tätigkeit war über viele Jahre mit zum Teil auch längeren Auslandsaufenthalten verbunden und führte ihn in über 30 verschiedene Länder. Somit kann er auch in Fragen der weiteren Entwicklung Bonns als Standort internationaler Institutionen und Unternehmen auf seine persönliche Erfahrung und Kompetenz bauen. Berufsbegleitend war er als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Köln im Rahmen eines internationalen Studiengangs von 1980 bis 1992 tätig. Dort hielt er für deutsche und ausländische Hochschulabsolventen Vorlesungen im Bereich Ingenieurökonomie.
Politische Heimat und Selbstverständnis
Klaus-Peter Gilles ist 1982 in die CDU eingetreten und seitdem ununterbrochen in verschiedenen Vorstandsfunktionen auf Ortsverbands- und Stadtbezirksebene politisch aktiv. Von 2004 bis 2010 war er Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung in Bonn. Seine „Heimat“ ist sein Wahlkreis 36 Küdinghoven/ Ramersdorf /Oberkassel, für den er 1999 erstmalig direkt in den Stadtrat gewählt wurde.
Den Weg in die CDU fand Klaus-Peter Gilles aber nicht nur aufgrund seiner wirtschaftspolitischen, sondern auch seiner gesellschaftspolitischen Vorstellungen: „Ich bin geprägt durch mein christliches Weltbild, meiner Verantwortung als Vater von drei Kindern aber auch durch meinen beruflichen Hintergrund mit internationaler Tätigkeit. Nach meiner Überzeugung ist eine gerechte und solidarische Gesellschaft am ehesten möglich, wenn wir uns konsequent am Wertesystem einer sozialen Marktwirtschaft orientieren.“
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