Unter Beobachtung, so könnte man die zukünftige Arbeit des Kinder- und Jugendring Bonn (KJR) bezeichnen. Die von der Stadt geplante Streichung sämtlicher Zuschüsse, konnte indes ein weiteres Mal abgewendet. Im vergangen Jugendhilfe-Ausschuss stimmte nach langer Diskussion eine Mehrheit aus CDU, SPD und FDP dem Verband für eine erneute Bewährungschance. Zuvor hatte es berechtigte Kritik an den Leistungen des KJR gegeben. Nachdem der Vorstand und die Geschäftsführung ein neues Konzept vorgestellt hatten, soll der Kinder und Jugendring im laufenden Jahr unter Beobachtung seine Arbeit fortsetzen.

Bisher zahlte die Stadt dem KJR jährlich mehr als 32.000 Euro. Für das kommende Jahr hingegen wird nur ein Sockelbetrag von 11.000 Euro ausbezahlt. Die restlichen 21.000 Euro werden erst dann ausgezahlt, wenn die Zielvereinbarungen zur künftigen Arbeit erfüllt wurden.

Märzt 2012