Stadtverordneter Will Breuers
| Wahlbezirk | 34 - Beuel-Süd / Limperich |
| Adresse | Küdinghovener Str. 117, 53227 Bonn |
| Familienstand | verheiratet, 5 Kinder |
| geboren | 1946 in Bonn |
| Beruf | Oberstaatsanwalt i.R. |
| Kontakt | Tel.: 466759, Fax: 4220644 |
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| Mandate und Funktionen | Stadtverordneter seit 1990 |
| Ämter in der CDU | Kooptiert in den Vorständen OV LiKüRa/Beuel-Süd sowie Beuel Mitte |
| Persönlicher Stellvertreter | Ludwig Burgsmüller |
Derzeitige Aktivitäten
Den Wahlkreis LiKüRa/Beuel-Süd habe ich bereits in der Zeit von 1975 bis 1985 in der Bezirksvertretung Beuel vertreten. Seit 1990 bin ich für diesen liebenswerten Stadtteil Bonn´s als Stadtverordneter tätig. Mein Schwergewicht liegt im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Seit 13 Jahren bin ich Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie (Jugendhilfeausschuss). Mir liegt sehr viel daran, jedem Kind die Chance zu geben, die Möglichkeiten der Bildung, Ausbildung und persönlichen Entwicklung uneingeschränkt zu nutzen. Ein besonders wichtiger Punkt der schwarz/grünen Familienpolitik ist die frühe Förderung von Kindern, z.B. durch individuelle Sprachförderung, intensivere Beratung der Eltern und eine Förderung der Familienzentren. Ich habe mich schon seit langer Zeit für einen starken Ausbau der U-3-Betreuung eingesetzt, wobei Bonn inzwischen bezüglich dieser Tagesstättenplätze an der Spitze in NRW liegt.
Allerdings dürfen unsere Anstrengungen nicht ermüden, weil es noch ein weiter Weg bis zur Erreichung des gesetzlich vorgesehenen Zieles ist. Insoweit fehlen insbesondere Erzieherinnen und Erzieher. Um dieses Defizit auszugleichen werden wir am entsprechenden Berufskolleg drei Klassen mit je 20 Schülerinnen und Schülern einrichten, so dass in Kürze 60 weitere Erzieher/Erzieherinnen zur Verfügung stehen werden.
Ich habe mich in den letzten Jahren stets für ein Kinderförderungs und -schutzkonzept eingesetzt, in welchem bereits von der Geburt an auf die Entwicklungsmöglichkeiten hingewiesen wird. Ferner können wir nicht wachsam genug sein, um Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch nach Möglichkeit auszuschließen.
Mit der Fortschreibung des Freizeitstätten-Bedarfsplans nehmen wir Einfluss auf offene Türen, Spielhäuser und Kinderspielplätze. Gemeinsam mit meinen in der Jugendpolitik engagierten Parteifreunden ist es mir gelungen, einen Kürzungsplan der Verwaltung abzuwehren, der die Schließung fast aller Offenen Türen und gewaltige Einsparungen im Bereich der freien Jugendpflege vorgesehen hatte.
In meiner Eigenschaft als Mitglied der Telekom-Jury für die Vergabe der Preise bei den „Bonner Chancen„ konnte ich dazu beitragen, phantasievolle Ausbaupläne von Spielplätzen und Kindergartenspielstätten zu fördern. Der Schwerpunkt lag hier auf der Kreativität sowie der Initiative von Kindern, Eltern und Erziehern. Es hat mich gefreut, dass auch viele Projekte in Beuel gefördert werden konnten. So die Neugestaltung des Spielplatzes „Am Blauen Affen„, eine Verbesserung der Spielsituation in Küdinghoven sowie ein Ausbau des Spielplatzes am Jugenhaus „Flax„.
Frühere Aktivitäten und Erfolge
Vor längerer Zeit konnte ich dazu beitragen, dass der Post-Tower Wirklichkeit wurde. Nachdem zunächst ein anderer Entwurf vom Preisgericht auf den 1. Platz gesetzt worden war, entschied sich die Post für einen Entwurf, der auch bei mir und einigen Freunden an erster Stelle rangierte. Es ist uns gelungen, die Bedenken Vieler, das Stadtbild von Bonn könnte zerstört werden, zu zerstreuen. Heute wird der Post-Tower von einer breiten Mehrheit der Bonner Bevölkerung akzeptiert.
Die Gestaltung des Oberkasseler Zementfabrik-Geländes und der freien Gewerbeflächen in Ramersdorf ist schon immer ein besonderes Anliegen der für LiKüRa und Oberkassel zuständigen CDU-Politiker gewesen. Gemeinsam mit meinen Kollegen (Stadtverordneten Dr. Klaus-Peter Gilles sowie Bezirksverordneter Ludwig Burgsmüller) können wir heute auf eine Entwicklung zurück blicken, die Wohnen, Arbeiten und Erholung in attraktiver Weise vereint.
In jüngster Zeit ist es mir gelungen, bei der Ansiedlung eines international operierenden Unternehmens am Bonner Bogen (nördlich vom Kameha-Grand-Hotel) behilflich zu sein. Hier wird ab 2012 für die Firma SER mit mehr als 350 Mitarbeitern zwischen Kameha und Südbrücke ein äußerst attraktiver Firmenstandort entstehen.
Leider sind die Reinauen-Pavillons durch Vandalismus und sinnlose Gewalt zerstört worden. Auf Antrag der CDU wurde ein Ordnungsaußendienst eingerichtet, wodurch die Beeinträchtigungen der Rheinaue vor allem in den Abend- und Nachtstunden deutlich abgenommen hat.
Nachdem auch das Nachfolgespielgerät beim sogenannten „Haribo-Kletterschiff„ diversen Witterungsschäden zum Opfer gefallen ist, habe ich mich mit Erfolg dafür eingesetzt, dass vom Grünflächenamt umgehend Ersatz geschaffen wurde.
Als Motorradfahrer aus Leidenschaft habe ich mich bereits vor langen Jahren für die Ausweisung von Motorradparkplätzen eingesetzt. So konnten mehrere Plätze in Bonn, aber auch in Beuel, geschaffen werden.
Am Besten ist es natürlich, mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad in die City zu fahren, jedoch verursacht auch das Motorrad schon wesentlich weniger Emissionen als ein PKW. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Pflege des Brauchtums und der Beachtung der historischen Entwicklung unseres attraktiven Stadtteils Beuel. So bin ich Mitglied in allen Bürgervereinen, in den Denkmal- und Geschichtsvereinen sowie in etlichen Brauchtums- und Sportvereinen. Ich nehme gerne an Brauchtumsveranstaltungen teil und bin ein Freund der Städtepartnerschaft zwischen Beuel und Mirecourt.
Ein wichtiger Erfolg meiner kommunalpolitischen Tätigkeit war die Einführung einer Einrichtungsübergreifenden Geschwisterermäßigung, die letztlich in der von mir beantragten Form vom Jugendhilfeausschuss sowie vom Rat der Stadt Bonn beschlossen worden ist. Hierdurch wird vermieden, dass Eltern, die ihre Kinder z.B. in der Tagespflege, in der Kindertagesstätte sowie in der OGS haben, jeweils Höchstbeiträge leisten müssen. Insoweit hat die Bundesstadt Bonn bereits eine faktische Beitragsermäßigung eingeführt, bevor durch landesgesetzliche Regelung eine teilweise Beitragsbefreiung eingeführt worden ist.
Informationen von Will Breuers aus seinem Wahlbezirk [1.543 KB] (PDF)
Ausblick
Auch wenn bereits vieles erreicht ist, gibt es noch eine Menge zu tun. Nach der Ansiedlung einiger tausend Arbeitsplätze sowie der Fertigstellung der Bebauung am Sonnenhang sind Verkehr- und Parkdruck in den LiKüRa-Orten kaum noch zu ertragen. Hier muss dringend in Form des Maarstraßenanschlusses Abhilfe geschaffen werden. Auch die Überlegungen zur Durchführung der Südtangente bis zur A3, die zwischenzeitlich wieder diskutiert wird, würde zu einer Entlastung der LiKüRa-Orte beitragen. Ich hoffe sehr, dass der von der CDU nach wie vor verfolgte Ausbau der S-Bahn-Linie 13 (das Planfeststellungsverfahren läuft noch) baldmöglich in Angriff genommen werden kann und hierdurch auch eine Erweiterung des Lärmschutzes für die LiKüRa-Orte im Bereich der Bahntrasse möglich wird.
Wenn Sie Anregungen oder Fragen zu meiner Tätigkeit haben, lassen Sie es mich wissen. Sie erreichen mich per Email unter Will@Breuers.de
Meine Bürgersprechstunden im Jahre 2012 finden wie folgt statt:
16.01., 13.02., 12.03, 16.04., 14.05.,18.06., jeweils von 16:30 bis 17:30 Uhr im Beueler Rathaus, Friedrich-Breuer-Straße 65, 1. Etage Zimmer 103.









