Kinder, Jugend und Familie - Bericht

Aus der Arbeit im Schwerpunktbereich Kinder, Jugend und Familie - Ein Beitrag von Dr. Verena Lautz, kinder- und jugendpolitische Sprecherin

Bonn bei der U3-Betreuung Spitzenreiter in der Region aber noch lange nicht am Ziel

Die Betreuungsquote für unter Dreijährige liegt landesweit bei nur 15,9 % (Stand: 1. März 2011). Dabei wird es ab August 2013 einen bundesweitenRechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige geben und damit werden die Eltern einen einklagbaren Anspruch auf so einen Platz haben. Wie sieht es in Bonn aus? Hier lag die Quote am Stichtag bei 22,8 %. Das ist ein Spitzenwert in der Region aber auch im Land. Zum Vergleich: Im gesamten Regierungsbezirk Köln liegt der Durchschnitt bei 16,9 %. Hier zahlt es sich aus, dass wir den Bereich Kinder, Jugend und Familie zum politischen Schwerpunkt gemacht haben.

Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Nicht einmal jedes vierte U3-Kind in Bonn hat heute einen U3-Platz. Das muss besser werden. Ich werde mich auch in Zukunft dafür stark machen, dass der U3-Ausbau weiter forciert wird, gerade in den kommenden Haushaltsberatungen. Unser Ziel bleibt, bis Ende 2013 den Rechtsanspruch zu erfüllen und langfristig eine Betreuungsquote von 50 % zu erreichen. Bonn als familienfreundliche Stadt muss in der Region weiter Vorreiter bleiben und dem Wunsch vieler Eltern nach mehr U3-Betreuung nachkommen.


Rauch- und Alkoholkonsumverbot auf Kinderspielplätzen

Bei einer Gegenstimme beschloss der Rat der Stadt Bonn Ende Oktober 2011 ein Rauch- und Alkoholkonsumverbot auf allen 350 Bonner Kinderspielplätzen. Was auf Schulhöfen, im Theater oder am Bahnhof seit langem Gang und Gebe ist, musste endlich auch auf Spielplätzen gelten. Alkohol und Zigaretten haben auf Spielplätzen nichts zu suchen! Diesem Antrag der schwarz-grünen Koalition, der auf eine Initiative der Jungen Union zurückgeht, konnte sich die Stadtverwaltung anschließen, da sowohl vom Zigarettenrauch, von Zigarettenkippen als auch von dem Konsum alkoholischer Getränke erhebliche Gefahren für Kleinkinder ausgehen. Eine entsprechende Satzungsänderung wurde nun beschlossen. Gleichzeitig wurde die Stadtverwaltung beauftragt, ein Konzept „Rauchfreie Kinderspielplätze in Bonn“ zu entwickeln und den zuständigen Gremien zur Beratung vorzulegen. In diesem Konzept soll dargelegt werden, wie ein Rauchverbot auf Kinderspielplätzen dargestellt und kontrolliert werden kann. Auch sollen Möglichkeiten einer geeigneten Beschilderung erläutert werden.

Ein Rauch- und Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Spielplätzen ist vor allem unter pädagogischen Aspekten von Bedeutung. Es kann dazu beitragen, dass weniger Kinder rauchende und Alkohol trinkende Erwachsene als „normal“ und beispielgebend wahrnehmen. Zur Erinnerung: Schon 2006 hatte die JU über die Ratsfraktion erfolgreich den Antrag "Ausbau der Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen" in den Stadtrat eingebracht. Die CDU-Ratsfraktion ist deshalb dem weiteren Ansinnen der JU gerne und mit Überzeugung gefolgt. Damit dienen wir dem Kindeswohl und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung Bonns als kinderfreundliche Stadt. Bonn wird so noch attraktiver.


Zusätzliche Stellen für Kindertageseinrichtungen - Bessere Betreuungsqualität für Kleinkinder

Gute Nachrichten für Bonn: Das Jugendamt erhält einen Zuwendungsbescheid über 2.770.212 Euro zur Finanzierung von zusätzlichem Personal für Kinder unter 3-Jahren in Kitas. Davon entfallen voraussichtlich auf die städtischen Einrichtungen 753.000 Euro. Mit diesem Geld können insgesamt ca. 70 Stellen im Kinderpflegebereich geschaffen werden. Auf die städtischen Einrichtungen entfallen ungefähr 19 Stellen, die anderen Stellen sind für die freien Träger von Kindertageseinrichtungen bestimmt.

Damit wird die Qualität der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren in den Kindertageseinrichtungen deutlich verbessert. Gut für den Bonner Haushalt: Die neuen Stellen werden alleine vom Land finanziert, für den Haushalt der Stadt Bonn bedeuten diese zusätzlichen Betreuungskräfte in den Kindertageseinrichtungen deshalb keine zusätzliche Belastung. Wir erwarten als CDU nun von der Stadtverwaltung, dass sie schnell entscheidet, in welchen städtischen Einrichtungen die U3-Betreuungsarbeit mit welchen Kapazitäten verstärkt wird und dass diese Stellen rasch besetzt werden.


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10 Kommentare

17.03.2012 tbouiw
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15.03.2012 exrombfmap
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14.03.2012 Djordje
Die Spackeria hat Recht was die notwendige Kritik an der lepmpun, reaktione4ren, kleinbfcrgerlichen Datenschutzvorstellungen angeht. Die Spackeria scheint mir dann aber doch zu sehr ein Produkt der Medienwelt. Seit Jahren gibt es die fleidfigen und guten Datenschfctzer, die ohne Polemik und Plattitfcden versuchen die Entwicklung mitzugestalten. Gehf6rt werden sie aber kaum, die Ideen nicht umgesetzt. Die Spackeria wiederum hat es in zwei Wochen, ohne grf6dferes Expertenwissen, zu SPON und ins Radio geschafft. Warum? Weil sie ne krasse These haben. Daten mfcssen frei sein. Alle Daten ffcr alle. Wir scheidfen auf mf6gliche Konsequenzen. Voll dagegen passt gut in den leicht verdaulichen Schlagabtausch und kann man prima zitieren, wenn irgendein CSU Hinterbe4nkler mal wieder Quatsch darfcber erze4hlt was Datenschutz mit dem Foto von seinem Vorgarten zu tun hat und wie furchtbar er es findet, dass die kleinen Kinder im Netz Fotos hochladen.. und am Ende doch beim Businessfrfchstfcck mit der Direktmarketing Lobby davon fcberzeugt wird Adressdaten vom Datenschutzauszunehmen.Zur einer guten Debatte tre4gt das nur bedingt bei.

14.03.2012 wvgmzgrtqkr
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01.03.2012 qhlrovkazrp
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28.02.2012 yxznksqqgu
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27.02.2012 zzeppuq
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27.02.2012 Vanes
Dear Barbara, I am back from Scotland and the UK and am so happy to see you are back with this loelvy blog post about the roses in your garden. The scent of roses is one of the special joys of the earth, I think. I am sure it will be an enduring comfort to you.



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